Die Zeiten, in der Wasser immer und überall verfügbar war, neigen sich dem Ende zu. So hat der vergangene Sommer gezeigt, dass auch Norddeutschland zunehmend unter Wasserdruck gerät: infolge der Trockenperiode kam es zu regionalen Engpässen und spürbaren Druckschwankungen, weshalb die Bevölkerung zum Wassersparen aufgefordert wurde.
Auch die Bundesrepublik Deutschland hat in ihrer Nationalen Wasserstrategie gezeigt, dass Wasser ein wichtiges Gut darstellt, welches es zu schützen gilt. Doch nicht nur in Deutschland, auch weltweit geraten Süßwasserressourcen zunehmend unter Druck – vielerorts mit strukturellem statt nur vorübergehendem Charakter, wie die UN in ihrem aktuellen Bericht festgehalten hat. Hieran anschließend bahnen sich auch im Bereich der Abwasserbeseitigung Änderungen an, wie sich im Erlass der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) gezeigt hat, welche es noch in nationales Recht umzusetzen gilt. Wasserverfügbarkeit, Grundwasserschutz, Nutzungskonkurrenzen und neue regulatorische Anforderungen, insbesondere zum Schutz kritischer Wasserinfrastruktur, wie auch ein enormer Investitionsbedarf und die voranschreitende Digitalisierung stellen Unternehmen wie Kommunen vor neue Herausforderungen.
Wir laden Sie ein, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Wasserwirtschaft mit uns gemeinsam zu beleuchten bei unserem Norddeutschen Wassertag.
Im Fokus der Tagung:
- Wasserentnahmerechte, Nutzungskonkurrenzen und "KARL"
- Investitionsbedarf in der Wasserwirtschaft
- Digitalisierung in der Wasserwirtschaft, z.B. fernauslesbare Zähler, Umgang mit KI und Datenschutz
- Schutz kritischer Wasserinfrastruktur, wie NIS2 und das KRITIS-Dachgesetz