Mit dem anhaltenden Zubau von erneuerbaren Energien und gleichzeitig bestehenden Netzengpässen stehen Netzbetreiber vor der Herausforderung, ihre Pflichten nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) gegenüber Anschlussbegehrenden und Anlagenbetreibern fristgerecht und rechtssicher zu erfüllen.
Das EEG legt Netzbetreibern für den Netzanschluss von EE-Anlagen und Netzausbau verschiedene Pflichten auf. Insbesondere bei der Bearbeitung von Netzanschlussbegehren gibt der Gesetzgeber zudem enge Fristen vor.
Werden diese Pflichten von Netzbetreibern nicht entsprechend den gesetzlichen Vorgaben erfüllt, haben Anschlussbegehrende und Anlagenbetreiber die Möglichkeit entweder bei den zuständigen Regulierungsbehörden oder auch vor Zivilgerichten (Eil-)verfahren einzuleiten.
Im Webinar "Umgang mit (gerichtlichen) Verfahren nach dem EEG als Netzbetreiber" stellen wir dar, welche gesetzlichen Pflichten bestehen, erörtern wie diese rechtssicher erfüllt werden können und was zu tun ist, falls trotzdem ein (gerichtliches) Verfahren droht.
Die Teilnehmenden erhalten einen praxisnahen Überblick über die rechtlichen Anforderungen und Gestaltungsspielräume bei der Erfüllung ihrer Pflichten aus dem EEG. Anhand aktueller Beispiele und Rechtsprechung werden typische Problemfelder aufgezeigt, welche teilweise in (gerichtlichen) Verfahren enden und Lösungsansätze aufgezeigt, um solche Verfahren zu vermeiden.
Einen genaueren Überblick über die Inhalte unserer Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Agenda.
Folgende Termine bieten wir Ihnen an:
28.09.2026, 10:00 - 11:30 Uhr
25.11.2026, 10:00 - 11:30 Uhr