Viele Stadtwerke und Fernwärmeversorger sehen sich aktuell mit umfangreichen Kostensteigerungen durch die Transformation der Wärmeerzeugung in ihren Wärmenetzen konfrontiert. Diese Kosten schlagen sich zwangsläufig in den Endkundenpreisen nieder. Zugleich stellen sich Fragen zur Preisgestaltung beim Wärmenetzausbau und zur Preisdifferenzierung.
Gleichzeitig geraten die Marktmacht und das Preisniveau der Fernwärmeversorger zunehmend in die Kritik von Kartellbehörden und Monopolkommission. Für die Versorger stellt sich damit die drängende Frage, wie Preise im Spannungsfeld zwischen notwendiger Wärmetransformation und kartellrechtlicher Missbrauchsaufsicht rechtssicher gesetzt und nachvollziehbar begründet werden können.
In diesem Webinar erläutern wir vor diesem Hintergrund die aktuelle rechtliche Lage und ordnen ein, wie Kartellbehörden bei der Prüfung von Wärmepreisen typischerweise vorgehen: vom Preisvergleich über die Preisbegründung bis zum förmlichen Verfahren.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ab welchem Zeitpunkt Versorger Gefahr laufen, sich in einem kartellbehördlichen Verfahren wiederzufinden und welche Anforderungen an eine belastbare Preisgestaltung und Dokumentation zu stellen sind. Wir zeigen auf, welche Anforderungen Kartellbehörden konkret stellen, welche Informationen abgefragt werden und ab wann ein Versorger ins Risiko gerät.
Darauf aufbauend zeigen wir Möglichkeiten des Preisvergleichs und des Benchmarkings auf, mit denen Versorger ihre eigene Position realistisch einschätzen können. Zudem geben wir einen Ausblick auf zukünftige Regulierungsbestrebungen und die Veränderungen der kartellbehördlichen Erhebungspraxis in den letzten Jahren.
Einzelheiten zum Inhalt des Webinars entnehmen Sie bitte der Agenda .