Ihre technischen Anlagen erzeugen fortlaufend Daten – etwa Sensor-, Steuerungs-, Service- und Betriebsdaten. Doch diese verbleiben regelmäßig beim Hersteller, verteilt auf verschiedene Systeme oder in Formaten, die sich nur schwer weiterverwenden lassen. So bleiben Informationen etwa für Wartung, Verfügbarkeit und Optimierung oft ungenutzt. Dabei können solche Informationen teilweise erhebliche Auswirkungen auf die Nutzung und die Kosten der technischen Anlagen haben.
Die Datenverordnung – Data Act (VO (EU) 2023/2854) kann Nutzern vernetzter Produkte neue Möglichkeiten eröffnen, auf bestimmte Nutzungsdaten zuzugreifen. Beispiele können vernetzte Produkte wie Wärmepumpen, Ladepunkte bzw. Wallboxen, Klimaanlagen, Stromspeicher sowie Anlagen zur Stromerzeugung sein. Welche Daten im Einzelfall vom Dateninhaber verlangt werden können, hängt u. a. von der technischen Anlage, den verbundenen Diensten und den beteiligten Rollen, wie Nutzer, Dateninhaber, Datenempfänger, Dritter ab. Und selbst wenn Daten zugänglich sind, entsteht daraus unmittelbar noch kein Mehrwert: Sie müssen verfügbar, verständlich, qualitativ ausreichend und technisch in die betrieblichen Abläufe integrierbar sein.
In unserem einstündigen Webinar verbinden wir die rechtliche mit der technischen und betriebswirtschaftlichen Perspektive. Anhand eines beispielhaften Predictive-Maintenance-Falls aus dem Betrieb eines Batteriespeichers zeigen wir, wie der Datenzugang aus dem Data Act dazu beitragen kann, Störungen früher zu erkennen, Wartung besser zu planen und Stillstand zu verringern.
Die konkreten Veranstaltungsinhalte können Sie der Agenda entnehmen.