Die dritte Runde der CO2-Differenzverträge (ehemals Klimaschutzverträge) ist Anfang der Woche gestartet. Diesmal ist sie in drei technologiespezifische Grund-Fördervolumina aufgeteilt: ein CCU/CCS-, ein Wasserstoff- und ein Prozesswärme-Fördervolumen.
Die Chancen auf Förderung werden dadurch im Vergleich zu den ersten beiden Gebotsrunden neu verteilt. Wasserstoff- oder CCS/CCU-Projekte haben voraussichtlich höhere Förderwahrscheinlichkeiten als in der Vergangenheit.
Zur Teilnahme am vorbereitenden Verfahren steht bis zum 14.12.2026 ein Zeitraum von knapp zwei Monaten zur Verfügung. Das eigentliche Gebotsverfahren soll im Mai 2027 beginnen.
(Vorläufige) Agenda
- Kurz-Wrap-up: CO2-Differenzverträge als Instrument der Dekarbonisierung
- Funktionsweise der CCfD
- Risiken
- Neuerungen im aktuellen Förderaufruf
- Zuordnung zu drei technologiespezifischen Grund-Fördervolumina
- Teilnahmevoraussetzungen, Zeitplan und einzureichende Unterlagen
- Bewertung der neuen Wettbewerbssituation mit individuellen technologiespezifischen Gebotshöchstpreisen
- Ableitung einer potenziellen Gebotspreis-Merit-Order auf Basis der BBHC-Auswertung des ersten Gebotsverfahrens
- Learnings aus den beiden zurückliegenden Gebotsrunden und Fragerunde
- Erfahrungen und Best Practices der BBH-Gruppe
- Fazit zum aktuellen vorbereitenden Verfahren
- Vorschläge zu den nächsten Schritten
Die Teilnahme am vorbereitenden Verfahren sichert die Chance zur Teilnahme am anschließenden Gebotsverfahren. Die Webinare zeigen auf, was dafür konkret zu tun ist.
Folgende Termine bieten wir an:
29.10.2026, 13:00 - 14:00 Uhr
04.11.2026, 09:00 - 10:00 Uhr
Neben diesem kostenlosen CCfD-Webinar veranstalten wir als BBH-Gruppe am 18.11.2026 und am 26.11.2026 auch ein kostenpflichtiges Webinar zum Thema "Wasserstoffgestehungskosten senken".